Dennis Buchmann

Obwohl die Heimat von Dennis Buchmann oberhalb der Elbe liegt, geht er zum Lachen nicht in den Keller. Im Gegenteil: Trotz mieser Aussichten auf einen Job studierte er gut gelaunt Biologie. In Braunschweig. Und in Oldenburg, wo seine journalistische Karriere mit einer karibischen Kolumne bei einem kleinen Anzeigenblatt begann. Aus Tobago, wo er für seine meeresbiologische Diplomarbeit forschte, berichtete er über Lust und Laster im Postkarten-Paradies.
Er fuhr als Hilfwissenschaftler mit Forschungsschiffen auf Nord- und Ostsee umher und half sowohl beim Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung als auch beim Deutschen Zentrum für marine Diversitätsforschung aus. Entsprechend seiner marinen Affinität freute er sich riesig, als er die Ergebnisse seiner Diplomarbeit in der Zeitschrift mare veröffentlichte.
Nach dem Studium und ein paar Jahren als freier Mitarbeiter bei der Nordwest-Zeitung in Oldenburg wechselte Dennis Buchmann an die DJS nach München, wo er nebenbei bei der dpa arbeitete. Den krassen Kulturschock steckte er locker weg, denn dem Philanthropen Buchmann sind die Menschen das liebste Studienobjekt. Auf zahlreichen Rucksack-Reisen kam er in den Genuss, kosmopolitische Unikate näher kennenzulernen. Und konventionslos und kontrovers fabulierte er über Alltag und Abgefahrenes in seinem U-Bahn-Blog bei muenchenblogger. Dabei wurde ihm klar: Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Nach einem Praktikum bei der Frankfurter Rundschau im Ressort Wissen&Bildung hospitierte er auf der anderen Seite des Mains bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Ressort: Wissenschaft. Bis er plötzlich den Scoop! gewann. Nun ist er Global Editor der Zeitschrift Humanglobaler Zufall.
